"Was lange währt, wird endlich Mut" mit Petra Albersmann

01.11.2026 von 15:00 bis 17:00 (Meinersen)

Kontakt per Mail | Telefon 053729783949 |Parken am TCG-Ohof | Fahrplan Bus/Bahn | Flexo-Bus

📅 Datum: 4. November 2026  |  🕕 Beginn: 15 Uhr  | 📍 Ort: TCG-Ohof, Meinersen  | 🎟️ Eintritt: 10 € / 15 € Tageskasse
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Es gibt Moment, an denen man schon beim Reinkommen spürt: Hier passiert gleich etwas, das im Innern nachklingt. Nicht laut, nicht aufdringlich – eher wie ein freundlicher Stoß in die Seite, der sagt: „Los, trau dich! Das Leben wartet.“ Genau so ein Abend erwartet uns mit Petra Albersmann, die mit ihrem Erzählprogramm Was lange währt, wird endlich Mut nicht nur Geschichten präsentiert, sondern kleine Rettungsringe für erschöpfte Herzen und komische, warmherzige Fingerzeige für Menschen, die gerade wissen wollen, wie man das Leben wieder von der Sonnenseite anschaut.

Petra hat diese wunderbare Gabe, ernste Themen mit einer solchen Leichtigkeit zu berühren, dass man manchmal erst im zweiten Moment merkt: Huch, das ging ja richtig tief. Und doch bleibt man beschwingt zurück. Sie erzählt nicht einfach – sie lädt uns hinein in Welten, die wir irgendwo kennen, aber lange nicht besucht haben: Kindheitserinnerungen, Begegnungen im Alltag, eigenwillige Nachbarn, leicht verwirrte Hunde, scheinbar belanglose Augenblicke, in denen aber plötzlich ein Funke Mut aufleuchtet. Ganz unauffällig, aber eindeutig da.

Mut,“ sagt Petra an einer Stelle, „beginnt selten mit einem Trommelwirbel. Oft klingt er eher wie ein leises ‚Ach komm, probier’s doch einfach mal aus.‘“ Man möchte ihr sofort glauben, denn sie sagt das mit einem humorvollen Augenzwinkern – und gleichzeitig mit diesem tiefen Ernst, den nur Menschen ausstrahlen, die das Leben schon in mehreren Geschmacksrichtungen probiert haben.

Da starrt sie minutenlang eine Kaffeetasse an, als würde darin die Antwort auf alle großen Fragen stehen. Und plötzlich spricht jemand von hinten: „Wenn der Kaffee so stark ist wie deine Sorgen groß, dann trink zuerst – und entscheide dann.“ Man weiß nicht, ob man lachen oder nicken soll. Also macht man beides.

Die große Stärke dieses Programms ist seine Überraschungskurve. Nichts ist vorhersehbar. Manchmal startet Petra eine Szene, die wirkt wie eine harmlose Alltagssituation – etwa ein verlorener Einkaufszettel, den sie zufällig findet. Und plötzlich entwickelt sich daraus eine Mini-Odyssee über das, was Menschen wirklich wichtig ist. „Wer Honig kauft“, sagt sie dann völlig ernsthaft, „der hofft immer ein bisschen auf gute Tage.“ Und ehe man sich versieht, denkt man darüber nach, ob man selbst im Leben mehr Honig oder mehr Essig trägt.

Ein anderes Mal holt sie uns mit einem Witz ab so trocken wie die Sahara: „Ich wollte neulich mutig sein und früher ins Bett gehen. Ich bin dann eingeschlafen – das war der mutigste Teil.“ Das Lachen rollt sofort durch den Raum, aber unter der Pointe liegt ein zarter Hinweis: Mut beginnt im Kleinen. Er beginnt da, wo wir freundlich zu uns selbst werden.

Petra nimmt uns auch mit auf eine Reise durch Begegnungen, die sie selbst geprägt haben. Manche davon tragen so skurrile Wendungen, dass man denkt: „Das kann doch unmöglich passiert sein.“ Andere wiederum sind so vertraut, dass man sich fragt, ob sie vielleicht bei uns im Wohnzimmer mitgeschrieben wurden. Eine ältere Dame, die ihrem Enkel erklärt, dass Angst überbewertet wird. Ein Fremder in der Bahn, der plötzlich etwas erzählt, das man nie wieder vergisst. Ein Kind, das mit Selbstverständlichkeit sagt: „Wenn man sich irrt, ist das nur ein Beweis, dass man wach ist.“ Petra erweckt diese Figuren so lebendig, dass man sich fast wundert, wenn sie am Ende einfach wieder aus der Szene verschwinden.

Einer der bewegendsten Momente des Abends entsteht, wenn Petra über den Mut spricht, den niemand sieht – den inneren. Den Mut, weiterzumachen, obwohl man nicht weiß, wie. Den Mut, sich helfen zu lassen. Den Mut, zuzugeben, dass man nicht alles im Griff hat. In solchen Momenten wird es still im Raum. Diese ehrliche, warme Stille, in der Menschen unbewusst aufrecht sitzen. Weil man merkt: Ja, das ist wahr. Und ja, das will ich hören.

Doch keine Sorge: Genau wenn die Stimmung zu ernst zu werden droht, holt Petra uns mit einem charmanten Zwischensatz wieder ab. Beispielsweise: „Und wer glaubt, Mut sei immer heroisch, hat noch nie versucht, sein Passwort beim ersten Versuch richtig einzugeben.“ Zack – und schon fließt die Leichtigkeit wieder zurück.

Dieser Nachmittag ist eine Einladung, das Leben anders anzuschauen. Nicht schöner, nicht künstlich optimistisch – sondern realistischer, aber mit Hoffnung. Diesen feinen Unterschied schafft Petra mit der Grazie eines Menschen, der gelernt hat, das Wackelige im Leben zu umarmen.

Mehrmals baut sie kurze Zitate ein – mal klassisch, mal modern, mal lustig, mal zum Nachdenken. Etwa: „Mut ist Angst plus ein Schritt.“ Oder: „Leben heißt: immer wieder anfangen, obwohl die To-do-Liste das Gegenteil behauptet.
Und mein heimlicher Favorit: „Manchmal ist Mut, einfach weiterzuatmen und zu warten, bis der Kopf den Herzschreck aufgeholt hat.

Im letzten Drittel zieht Petra die Fäden zusammen. Da merkt man, wie sorgfältig das Programm gebaut ist. Erst hat sie uns zum Lachen gebracht, dann zum Lauschen, dann zum Denken – und am Ende zum Wundern. Über uns. Über die Welt. Über die Kraft, die in den kleinen Geschichten steckt, die wir selbst täglich erleben und für zu unbedeutend halten. Petra sagt: „Am Ende wird alles Mut – wenn wir ihm die Chance geben, sich zu zeigen.

Und genau das ist auch das Geschenk dieses Abends: Mut wird sichtbar. Nicht großspurig, nicht spektakulär, sondern alltagstauglich. Ein Mut, der uns morgen vielleicht dazu bringt, ein Gespräch zu wagen, das wir lange aufgeschoben haben. Oder einen Streit beizulegen. Oder zuzugeben, dass man müde ist. Oder einfach mal zu lachen, obwohl der Tag schiefgelaufen ist.

Wer dabei ist, geht anders hinaus, als er hineingekommen ist. Vielleicht ein bisschen aufrechter. Vielleicht ein bisschen gelassener. Vielleicht sogar ein bisschen mutiger – ohne dass die Welt sich gleich auf den Kopf gestellt hat. Sondern weil Petra Albersmann es geschafft hat, uns darin zu bestärken, dass Mut nicht das Ende der Angst ist, sondern der Anfang der Hoffnung.

Kurz gesagt: Ein Abend, der Herz und Hirn in Bewegung bringt. Ein Abend für Menschen, die lachen wollen und fühlen dürfen. Ein Abend, der zeigt: Am Ende wird wirklich alles Mut.

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