Worte & Töne von Rudolf Otto Wiemer

04.10.2026 von 15:00 bis 17:00 (Meinersen)

Kontakt per Mail | Telefon 053729783949 |Parken am TCG-Ohof | Fahrplan Bus/Bahn | Flexo-Bus

📅 Datum: 4. Oktober 2026  |  🕕 Beginn: 15 Uhr  | 📍 Ort: TCG-Ohof, Meinersen  | 🎟️ Eintritt: 10 €

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Wir laden zu einem Nachmittag ein, an dem Worte klingen dürfen und Gedanken ein bisschen tanzen. Im Mittelpunkt steht Rudolf Otto Wiemer – ein Mann, der so viele Berufe hatte, dass man sich fragt, ob er heimlich Zwillinge verschlissen hat: Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker, Lehrer, Bibliothekar und Puppenspieler. Manche sagen, er sei ein „feinsinniger Menschenbeobachter“ gewesen. Andere sagen: „Er schrieb, wie andere atmen.“ Und Wiemer selbst? Wahrscheinlich hätte er darüber gelächelt und gemurmelt: „Ich schreibe, weil es mich sonst zerreißt.“

Wir nähern uns seinem Werk mit Herz, Humor und einem offenen Ohr. Wer seine Gedichte kennt, weiß: Da steckt immer etwas zwischen den Zeilen. Schon in Drei Wörter trifft er uns mit einem kleinen Hammer der Ehrlichkeit:
„Gehen, Fliehen, Nirgendsbleiben sind drei Wörter, leicht zu schreiben. Aber wen es trifft, trägt schwer an solcher Schrift.“ Man möchte fast sagen: Danke auch, Herr Wiemer – wir wollten doch nur einen entspannten Nachmittag!

Zwischendrin lassen wir Musik und Klang wirken, denn Wiemers Texte entfalten ihre Kraft oft im Zusammenspiel mit Stille oder Melodie. Eine wunderschöne Rezitation seines Gedichts Die Engel  – man spürt: Dieser Mann konnte mit Worten umgehen wie ein Puppenspieler mit seinen Fäden – fein, präzise, manchmal überraschend frech.

Und weil der Mensch mehr war als nur zartbesaitet, greifen wir auch zu seinem Passionsstück Der Hahn. Die atmosphärische Lesung hier zeigt sehr gut, wie Wiemer Schmerz und Hoffnung miteinander verwebt. Natürlich darf auch seine erzählerische Seite nicht fehlen. In Bethlehem ist überall merkt man, dass Wiemer etwas beherrschte, das heute selten ist: Wärme, ohne Kitsch. Ernst, ohne Schwere. Und immer wieder blitzt dieser typische Wiemer-Humor auf – oft trocken, aber nie beißend. In einem Interview sagte er einmal: „Ich schreibe für Menschen, nicht für Regale.“ Das merkt man. Jeder Satz will ins Herz und nicht ins Archiv.

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