Was Gandhi, Tolstoi und Martin Luther King gelesen haben

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„Halte die andere Wange hin.“ Für viele klingt das nach Fußabtreter. Doch der Satz hat einen Haken. Jesus spricht ausB f b c d f ef a – TCG-Ohofdrücklich von der rechten Wange. Die trifft ein Rechtshänder nur mit dem Handrücken. Und dieser Schlag war eine gezielte Demütigung. Nach einer bekannten Deutung sagt die andere Wange: Schlag mich als Gleichen!

Ein Text, der kippt

Mein neuer Essay liest die Bergpredigt wie ein Kippbild. Die Worte sind bekannt. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt ein anderes Bild. Er ist für Glaubende geschrieben – und für alle, die mit Kirche wenig anfangen können.

Geschichten aus aller Welt

Ein koreanischer Pastor rettet den Mörder seiner Söhne vor der Hinrichtung. Dann nimmt er ihn als Sohn an. Eine Wäscherin aus Mississippi spendet ihr Erspartes für Stipendien. In Nigeria geben Menschen siebenmal mehr vom Einkommen als in Deutschland. Und eine Studie mit Angstpatienten zeigt: Neun von zehn Sorgen treffen nie ein.

Eine Idee wandert um die Welt

Tolstoi las die Bergpredigt und schrieb ein Buch darüber. Gandhi las das Buch in Südafrika. Martin Luther King lernte von Gandhi. So wanderte ein Gedanke von Galiläa bis Alabama. Auch Konfuzius, Rabbi Hillel und das indische Mahabharata kennen die Goldene Regel. Jesus aber macht daraus einen Auftrag zum Tun.

Und Sie?

Der Essay ist ein Entdeckerleitfaden. Jeder Abschnitt endet mit einem kleinen Auftrag für die Woche. Rufen Sie jemanden an, mit dem etwas offen ist. Geben Sie, ohne es zu erzählen. Schreiben Sie Ihre Sorgen auf. Dazu gibt es einen Vorschlag für fünf Hauskreisabende.

2010 bebte in Chile die Erde viel stärker als kurz zuvor in Haiti. Doch in Chile starben weit weniger Menschen. Strenge Bauvorschriften hatten vorgesorgt. Das Fundament sieht man nicht bei Sonnenschein. Man sieht es im Sturm.

 

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