Es gibt Musiker, die einem ein gutes Gefühl geben wollen. Klaus-André Eickhoff ist nicht einer von ihnen – zumindest nicht auf die billige Art. Wer ihn zum ersten Mal hört, merkt schnell: Hier sitzt jemand am Flügel, der sich etwas getraut hat. Nämlich ehrlich zu sein.
Eickhoff ist Liedermacher. Seit über zwanzig Jahren hauptberuflich, im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, mehrfach ausgezeichnet. Die Presse nennt ihn „Wort Akrobat“ und „Meister der leisen Töne“ – was stimmt, aber nur die halbe Geschichte erzählt. Denn Eickhoff kann auch laut sein. Nicht mit dem Volumen, sondern mit der Genauigkeit. Ein einziger Satz in einem seiner Lieder kann landen wie ein Stein ins stille Wasser.
Aufgewachsen als Pastorensohn, kennt er die Welt des Glaubens von innen. Er weiß, wie sie riecht, wenn sie schön ist – und wie sie klingt, wenn sie knarzt. Und er hat beides erlebt: den Kinderglauben, der trägt. Und die Lebenskrisen, die ihn ins Wanken gebracht haben. Statt darüber hinwegzusingen, hat er genau das besungen. Mit Worten, die sitzen. Und mit einer Portion Humor, die nicht darüber hinwegtröstet, sondern die Wahrheit irgendwie erträglicher macht.
Sein Luther-Album wurde 2017 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert – eine Auszeichnung, die zeigt, dass seine Musik auch dort gehört wird, wo man nicht nach Kirchenmusik sucht. Sein Podcast „jetzt wird’s PERSÖNLICH“ hat ihn in Gespräche mit Menschen gebracht, die offen über Glauben, Zweifel und das ganz normale Leben reden. Das hört man seinen Liedern an.
Am 9. Mai kommt er nach Meinersen. Mit dem Programm „Glaubensreise“ und mit Liedern, die vielleicht noch tagelang im Kopf bleiben. Nicht weil sie eingängig sind. Sondern weil sie etwas berühren, das man selten benennen kann.
📅 09. Mai 2026 · 19 Uhr
📍 TCG-Ohof · Am Walde 4 · 38536 Meinersen
🎟 10 € VVK / 15 € Abendkasse – Info und Karten
🌐 tcg-ohof.de · Tel. +49 5372 978 3949
