97 Prozent Rabatt auf die Stromsteuer – nur nicht für dich

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Cf c b f ff f b b a ee f – TCG-OhofSeit dem 1. Januar zahlt die Industrie nur noch 0,05 statt 2,05 Cent Stromsteuer pro Kilowattstunde – den EU-Mindestsatz. Private Haushalte zahlen weiter die vollen 2,05 Cent, obwohl die Koalition im Wahlkampf das Gegenteil versprochen hatte. Wer zu Hause mit einer Wärmepumpe heizt, merkt von der „Entlastung“ also nichts.

Beim Heizöl ist es umgekehrt: kein Steuertrick, sondern schlicht der Weltmarkt. Der Literpreis ist binnen einer Woche um rund 15 Prozent auf 180 Cent gesprungen, während der Jahresdurchschnitt 2026 bislang eher bei 121 Cent lag. Und an der Tankstelle? Von 230 Cent für einen Liter Super E10 gehen 116 Cent an den Staat – mehr, als Rohöl, Transport, Raffinerie und Vertrieb zusammen kosten.

Die Politik hat für jeden dieser Fälle eigene Rezepte. Für Sprit will die SPD eine staatliche Preisbremse nach belgischem Vorbild, SPD und Linke fordern zusätzlich eine Sonderabgabe auf die Zusatzgewinne der Ölkonzerne. Die Union lehnt das ab und setzt auf Direktzahlungen und eine höhere Pendlerpauschale; der ADAC selbst hält von der Preisbremse wenig, fordert aber eine Steuersenkung auf EU-Mindestmaß plus schärfere Kartellamts-Kontrollen. Beim Heizen läuft die Förderung über BEG und BAFA weiter, während das novellierte Heizungsgesetz (GEG) für Bestandsgebäude schrittweise nachjustiert wird – die Gas- und Strompreisbremsen von 2023 sind dagegen längst wieder ausgelaufen.

Jede dieser Antworten hat ihre eigene Logik, keine ist einfach richtig oder falsch. Wer selbst nachrechnen will, was bei Öl, Gas, Strom und Sprit tatsächlich wo hängen bleibt, findet das jetzt an einer Stelle: im Energiekosten-Kompass von TCG-Ohof, der Heizkosten und Kraftstoffpreise erstmals gemeinsam zeigt. Nicht, um eine Position vorzugeben – sondern damit wir, wenn wir mitreden, auch wissen, worüber wir eigentlich reden.

 

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