Später ist auch keine Lösung

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Warum wir aufschieben – und was wirklich hilftf ea aae ac eb e ea – TCG-Ohof

Sie kennen den Moment. Die Aufgabe liegt bereit, die Frist rückt näher, Sie wissen genau, was zu tun wäre – und kochen sich erst einmal einen Kaffee. Aus „gleich“ wird „später“, aus „später“ wird „morgen“. Und morgen beginnt das Spiel von vorn.

Damit sind Sie in bester Gesellschaft. Rund zwanzig Prozent der Erwachsenen schieben chronisch auf – häufiger, als Depressionen vorkommen. Neu ist das Zaudern nicht: Schon Cicero prägte dafür ein Wort, und die Wüstenmönche kannten den „Mittagsdämon“, jene bleierne Unlust, die das Tun lähmt. Er hat heute nur das Gerät gewechselt – vom Blick aus der Klosterzelle zum Blick aufs Smartphone.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis aber ist eine tröstliche: Wir schieben nicht auf, weil wir faul sind. Wir tun es, weil wir uns im Moment besser fühlen wollen – wir fliehen nicht vor der Aufgabe, sondern vor dem unangenehmen Gefühl dahinter. Und deshalb hilft Härte gegen sich selbst gerade nicht. Sie macht alles schlimmer. Wer sich sein Zaudern verzeiht, schiebt beim nächsten Mal nachweislich weniger auf.

Genau davon handelt das neue Buch „Später ist auch keine Lösung“. Es nimmt Sie mit auf eine Reise von der Antike bis zum Algorithmus – durch Geschichte, Kulturen und Religionen, hinein in die Welt der Bildschirme und bis zur Frage, ob wir überhaupt alles schaffen müssen. Mit dabei: ein praktischer Werkzeugkasten mit einfachen, erprobten Mitteln gegen das Aufschieben.

Das Morgen wird es immer geben. Doch das Leben findet heute statt. Wie schon der weise Hillel fragte: „Wenn nicht jetzt – wann dann?“

Mehr dazu als Buch mit über 30 Seiten geballte Information. Und vielleicht beginnen Sie ja gleich mit der einen Sache, die Sie am längsten vor sich herschieben. Hier klicken und weiterlesen

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