„Kinderfrei“ — das neue Luxusversprechen

Zusammenfassung

Von Seoul bis Rom bleiben die Kinder aus. Warum unsere Gesellschaft kinderfeindlich wird, warum Milliarden-Prämien scheitern – und wie sie zurückfindet.

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C aa a b c cc b d da – TCG-Ohof„Adults only“ steht auf dem Hotelprospekt, und es klingt wie ein Versprechen: kein Kinderlärm, Ruhe gegen Aufpreis. Ganze Ferienanlagen werben heute damit, dass bei ihnen keine Kinder stören. Im selben Land fällt die Geburtenrate auf einen historischen Tiefstand. Beides gehört zusammen.

Und es ist längst kein deutsches Problem. Von Seoul bis São Paulo, von Rom bis Teheran bleiben die Kinder aus. Südkorea meldet mit 0,72 Kindern je Frau den niedrigsten Wert, den je ein Land erreicht hat; Japans Premier warnt, es sei „jetzt oder nie“. Und ausgerechnet die reichsten Länder schrumpfen am schnellsten.

Mein neuer Essay fragt: Warum? Und stößt auf ein Paradox. Es ist selten die Armut, die das Kind verdrängt, sondern der Luxus der Möglichkeiten — Karriere, Freiheit, Selbstverwirklichung, all das, womit ein Kind heute konkurriert. Staaten, die mit Geld dagegenhielten, scheiterten teuer: Südkorea gab über 200 Milliarden Dollar aus — die Rate fiel trotzdem. Nicht die Prämie entscheidet, sondern der Wert, den eine Gesellschaft dem Kind gibt.

Doch der wichtigste Befund macht Mut. Die Menschen wollen im Schnitt fast zwei Kinder — und bekommen 1,35. Die Sehnsucht ist größer als die Wirklichkeit. Das Problem ist kein Volk, das keine Kinder mehr will, sondern eine Kultur, die dem Wunsch im Weg steht. Und Kultur lässt sich ändern.

Neugierig geworden? Der Essay reist um die Welt, nimmt Antinatalisten wie Pronatalisten beim Wort — und zeigt einen Weg zurück.

→ Hier den ganzen Essay lesen: „Kinder unerwünscht — der weltweite Trend zur kinderfeindlichen Gesellschaft.“

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