Stell dir vor: rohe Gitarrenriffs, eine raue Stimme – und plötzlich hörst du „In the beginning was the Word“ auf eine Art, die dich Gänsehaut lässt.
Genau das passiert auf dem YouTube-Kanal Rivers and Revival. Die Idee klingt verrückt: Das komplette Johannesevangelium – alle 21 Kapitel – als Blues-Album. Von der Hochzeit in Kana bis zur Auferstehung. Von „Ich bin das Licht der Welt“ bis „Es ist vollbracht.“
Blues wurde geboren aus Schmerz, Sehnsucht und trotzdem-Glauben. Genau wie Johannes schreibt. Kein Zufall also, dass beides so perfekt zusammenpasst.
Über 75.000 Menschen haben bereits zugehört – und viele berichten: Sie haben das Evangelium noch nie so gefühlt. Kein Hype. Keine Bühnenshow. Nur Wort und Musik, die unter die Haut gehen.
Und klar: Wer Johannes kann, der macht auch die Psalmen, die Sprüche oder die Apostelgeschichte … Ich bin schwer beeindruckt, denn sowas habe ich noch nie gesehen …
Richtig: Man muß es mögen – also diesen Blues – aber je länger ich zu höre um so besser mehr gefällt es mir.
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Soweit Begeisterung – nun Kritik: Alles vom Computer gemacht – es fehlen Hinweise auf Personen – es gibt keinen Auftritt – der Lues ist zu perfekt – die Produktion und Veröffentlich hat ein zu hohes Tempo – die Gewinne gehen an einen Kris Linville – eine unbekannte Persönlichkeit. Warum wird etwas Gutes so verborgen gehandelt – und das Geld wohin auch immer geschickt … Bittere Erkenntnis – wobei ich die Musik immer noch beeindruckend finde.
