Früher war alles billiger? Von wegen.

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Fe dc f d b bc a af c – TCG-OhofEs gibt einen Satz, der fällt an jedem Küchentisch. „Früher war alles billiger.“ Er klingt selbstverständlich wahr. Und er ist, so wie er dasteht, fast immer falsch.

Denn er starrt nur auf die Zahl am Preisschild. Dabei bewegten sich drei Dinge zugleich. Die Löhne stiegen mit, oft schneller. Das Geld selbst schrumpfte. Und das Ding hinter dem alten Namen wurde ein anderes. Das „Auto“ von 1970 und das von heute — zwei verschiedene Welten unter einem Wort.

Mein neuer Essay nimmt den teuren Satz auseinander. Mit echten Zahlen aus zweitausend Jahren, rund um den Globus. Von Roms Münzfälschern über die Billionenscheine von Weimar bis zum Discounter von heute. Milton Friedman, John Maynard Keynes und Ludwig Erhard kommen zu Wort — und Ronald Reagan, für den Inflation „so gewalttätig wie ein Straßenräuber“ war.

Das Ergebnis überrascht. Für Licht arbeitete der Steinzeitmensch 58 Stunden — wir den Bruchteil einer Sekunde. Um 1900 verschlang das Essen die Hälfte des Haushaltsgeldes, heute ein Siebtel. Und die extreme Armut fiel weltweit in einer Generation von 44 auf unter 10 Prozent.

Doch der Essay beschönigt nichts. Wohnen, Bildung und Pflege werden real teurer — und treffen die Ärmsten am härtesten. Am Ende steht ein Werkzeug: drei einfache Fragen, mit denen Sie jede Preisklage selbst entlarven.

Neugierig geworden? Der Essay reist von Rom bis Neuseeland, von Indien bis Japan — und zeigt, warum die Welt nicht teurer, sondern reicher geworden ist.

→ Hier den ganzen Essay lesen: „Früher war alles billiger — der große Irrtum.“

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