Ihr Kaffee, das Kupfer im Ladekabel, das Öl im Tank — fast alles davon war schon einmal auf einem Schiff. Neun von zehn Waren reisen über See, durch ein paar schmale Meerengen, so eng, dass ein einziger querstehender Frachter die halbe Weltwirtschaft ausbremst. 2021 hat genau das passiert.
Um diesen Handel ranken sich große Ängste. Sperrt der Iran bald die Straße von Hormus und schießt der Ölpreis durch die Decke? Ruiniert uns das Handelsdefizit? Nimmt China uns wirklich alles weg?
Der neue Essay geht diesen Fragen nüchtern nach — mit echten Zahlen statt Schlagzeilen. Das überraschende Ergebnis: Manche Sorge hält der Prüfung nicht stand. Und die wahren Gewinner des Welthandels sind ganz andere, als die meisten denken.
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