Das Hohelied (auch Lied der Lieder) besingt die Liebe zweier Menschen – ohne Scham und ohne Moralpredigt. Gottes Name kommt darin höchstens einmal vor, versteckt in einem Wort für „Flamme“ (8,6; Luther 2017: „eine gewaltige Flamme“).
Bekannt ist der Satz: „Viele Wasser können die Liebe nicht auslöschen“ (Hoheslied 8,7). Erotik braucht keine fromme Rechtfertigung – sie gehört zur Schöpfung.
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