Im Totenbuch, Spruch 125, wird das Herz des Verstorbenen gegen die Feder der Maat gewogen. Ist es leicht, darf der Tote ins Reich der Seligen; ist es schwer, frisst es die „Fresserin“ Ammit. Zum ersten Mal hängen hier Moral und Jenseits eng zusammen – ein Gedanke, den Judentum, Christentum und Islam aufnehmen und verwandeln.
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