Menschen verschiedener Herkunft und Religion sitzen lachend an einem Holztisch in einem Gemeinschaftsgarten.

Wer erträgt, trägt.

Trotzdem

interaktiver Kurs über Toleranz und die Kunst, zu ertragen, was man ablehnt

Toleranz ist nicht Gleichgültigkeit. Wer toleriert, findet etwas falsch – und trägt es trotzdem. Zwölf Stationen von Kyros bis TikTok, mit einem Rucksack für deine Entscheidungen, einem Trittbild, einem Elefanten im Dunkeln und einer Grenzstein-Probe, die man nicht im Kopf besteht.

12 Stationen · etwa 80 Minuten · für Einzelne, Gruppen und Gemeinden

Zwölf Ringe

Jeder Ring ist eine Station. Wie in Lessings Ringparabel zeigt sich erst im Handeln, was er wert ist. Erledigte Ringe leuchten, ein Faden verbindet die, die du hintereinander geschafft hast.

Dein Patent

Es füllt sich mit deinen Notizen aus den Stationen 1, 5, 10, 11 und 12. Alles bleibt in deinem Browser. Druckbar auf einer Seite.

Titelbild des Essays: Gemeinschaftsgarten mit langem Holztisch.

Die Grundlage: der Essay

„Die Kunst des Ertragens. Toleranz – von Kyros bis TikTok“ – ein populärwissenschaftlicher Essay von Matthias Boeddinghaus und AI Claude (TCG-Talk, Stand 18.10.2026, 39 Seiten, 156 Fußnoten). Der Kurs folgt ihm und geht an einigen Stellen weiter: mit neueren Zahlen und ein paar Proben zum Selbermachen.

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Weiterlesen

Bibel

Bücher

  • Rainer Forst: Toleranz im Konflikt Suhrkamp 2003 – das Standardwerk
  • Thomas Bauer: Die Vereindeutigung der Welt Reclam 2018 – schmal und anregend
  • Stefan Zweig: Castellio gegen Calvin 1936 – ein Gewissen gegen die Gewalt
  • G. E. Lessing: Nathan der Weise 1779 – Volltext
  • Shūsaku Endō: Schweigen 1966 – Roman über das Trittbild
  • Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde 1945 – mit dem Paradox in Band 1

Orte und Weiteres

Weitere Kurse

Wenn aus Ablehnung Hass wird

Manchmal geht es nicht mehr ums Ertragen. Wenn du bedroht, beleidigt oder ausgegrenzt wirst – oder siehst, dass es anderen passiert –, musst du das nicht allein tragen.

Bei Gewalt und geistlichem Missbrauch gilt: Schutz vor Zusammenhalt. Toleranz heißt nie, Unrecht auszuhalten, das anderen geschieht.