interaktiver Kurs über Geld, Schulden und den Mut zum ehrlichen Rechnen
Schulden versprechen einen schnellen Ausweg. Sie verschaffen sofort, was sonst Mühe kostet – und schicken die Rechnung später. In zwölf Stationen reist du von den ersten Tontafeln Mesopotamiens bis zum Konto auf deinem Handy: Woher kommt Geld? Wer zahlt den Aufschub? Und was hilft wirklich – dir, deiner Familie, deiner Gemeinde?
Jede Station hat fünf Karten: Rate mal, Impuls, Aufgabe, Entscheidung, Rat. Jede Entscheidung ritzt ein Zeichen in deine Tontafel – gedeckt, auf Pump oder überzogen. Am Ende wartet ein Erlass. Aber nur, wenn du ihn weitergibst.
Beschriebene Tafeln sind erledigt. Klick auf eine Tafel öffnet die Station.
Jede Entscheidung ritzt ein Zeichen ein: grün = gedeckt (2 Punkte), orange = auf Pump (1 Punkt), rot = überzogen (0 Punkte).
Im alten Mesopotamien zerbrach man beim Erlass die Schuldtafeln. Hier darfst du deine roten Zeichen löschen – unter einer Bedingung aus Matthäus 18: Wer Erlass empfängt, gibt ihn weiter. Schreib bei Station 11 auf, wem du etwas erlässt.
Fünf Buchungen aus dem Essay, ergänzt um deine Notizen. Druckbar auf einer Seite.
„Geld ist Schuld – Ein frischer Blick auf alternative Problemlösungen“ von Matthias Boeddinghaus und AI Claude (TCG-Talk, Juli 2026). 23 Seiten über Tontafeln, Zinsverbote, Geldschöpfung, Krisen und Genossenschaften. Der Kurs geht an einigen Stellen weiter und nutzt neuere Zahlen.
Essay als PDF öffnenSchulden sind kein persönliches Versagen, sondern ein Problem mit Lösungen. Hol dir früh Hilfe – sie ist kostenlos.
Vorsicht vor „Schuldenregulierern“, die Vorkasse verlangen oder einen neuen Kredit versprechen. Seriöse Schuldnerberatung kostet nichts.