TCG-Talk zum Mitmachen
Wann dann?
interaktiver Kurs über das Aufschieben – und den Mut zum Anfang
Erst mal einen Kaffee. Dann kurz die Mails. Und dann ist es Abend. Dieser Kurs fragt nicht „Warum bist du so faul?“ – denn das bist du nicht. Er fragt: Welches Gefühl meidest du gerade? Und was hilft wirklich?

Die Grundlage
Der Kurs beruht auf dem Essay „Später ist auch keine Lösung – Prokrastination als Lebensstil, von der Antike bis zum Algorithmus“ von Matthias Boeddinghaus und AI Claude (TCG-Talk, August 2026). Für den Kurs wurden die Zahlen geprüft und auf den neuesten Stand gebracht.
Aufschieben ist kein moralisches Urteil über einen Menschen. Es ist ein erlerntes Muster – und was gelernt wurde, lässt sich auch wieder verlernen.
Dein Fortschritt, deine Notizen und dein Kalenderblatt bleiben nur in deinem Browser. Wir zählen anonym, wie oft Stationen geschafft werden – ohne Cookies, ohne Namen.
Werkstatt
Drei Proben zum Ausprobieren – jederzeit, in beliebiger Reihenfolge.
Die Kipp-Probe
Zwei schnelle Fragen. Antworte aus dem Bauch.
Welches Gefühl meide ich?
Acht Sätze. Wie oft trifft das auf dich zu, wenn du etwas aufschiebst?
Anonyme Umfrage
Was schiebst du am längsten vor dir her?
Muße oder Aufschub?
Von außen sehen Ruhe und Zaudern ähnlich aus. Von innen sind sie Gegensätze: Muße füllt die Zeit, Aufschub leert sie. Sortiere zehn Szenen.
Dein Kalenderblatt
Fünf Schritte aus dem Essay – mit deinen eigenen Worten. Deine Notizen aus den Stationen sind schon eingetragen. Alles bleibt in deinem Browser.
Heute.
Automatisch gespeichert – nur in diesem Browser.
Weiterlesen und Weitergehen
Bibel
Bücher
- Oliver Burkeman: Four Thousand Weeks. Time Management for Mortals (2021)
- Anna Höcker, Margarita Engberding, Fred Rist: Prokrastination. Ein Therapiemanual (Hogrefe 2017)
- Josef Pieper: Muße und Kult (1948) – über den Unterschied von Muße und Faulheit
- Augustinus: Bekenntnisse, Buch VIII
- Cal Newport: Slow Productivity (2024)
- Johann Hari: Stolen Focus (2022)
Beratung
Wenn das Aufschieben mehr ist als Aufschieben
Manchmal ist Zaudern ein Symptom: von Erschöpfung, Depression, ADHS oder einer Sucht. Dann braucht es keine Tricks, sondern Hilfe. Die ist kein Zeichen von Schwäche.
- TelefonSeelsorge0800 111 0 111 · 0800 111 0 222 · 116 123rund um die Uhr, kostenfrei, anonym – auch per Chat
- Info-Telefon Depression0800 33 44 533Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Informationen und Wege zur Hilfe
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst und Terminservice116 117auch zur Vermittlung eines Termins bei Fachärzten oder Psychotherapeuten
- Nummer gegen Kummer116 111für Kinder und Jugendliche; Elterntelefon 0800 111 0 550
- ADHS Deutschland e. V.Selbsthilfe und Informationen, wenn Aufschieben mit Konzentrationsproblemen seit der Kindheit einhergeht
- ins-netz-gehen.deHilfe, wenn Handy, Spiele oder Netz nicht mehr loslassen
- Notruf112in akuter Gefahr